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30.7.2007 - 8.8.2007 Hamburg - Dresden 683km
Wie wir auf die Idee kamen, den Elberadweg von Hamburg nach Dresden zu befahren, lässt sich nicht mehr genau sagen, aber nach Bewältigung der Strecke steht fest: “Es hat sich gelohnt“.
Der Routenverlauf ist auf großen Teilen abgelegen und ohne Sicht zur Elbe, führt aber durch die unterschiedlichsten Naturräume. Auf dem Radweg trifft man viele interessante Leute, mit denen man auch schon mal ins Gespräch kommen sollte. Zum Teil trifft man sich nach mehreren Tage und mehreren hundert Kilometern zufällig wieder.
Auf den folgenden Seiten haben wir einen kleinen Reisebericht, Tipps und Bilder ins Netz gestellt,für alle, die an dieser Tour Interesse haben.
Außerdem stellen wir die komplette Tour mit Hotels und ausgewählten Restaurants hier als
Google-Earth-Datei zur Verfügung.
Nachdem aus der reinen Idee ein Plan wurde, machten wir uns mit Reiseführern und verschiedenen Pauschalangeboten vertraut und kamen zu dem Entschluss, die Planung und Buchung der Unterkünfte in Eigenregie durchzuführen. Als Kartenmaterial besorgten wir uns die Bikeline-Bücher “Elberadweg Teil 1 + Teil 2“, in denen nicht nur detaillierte Karten, sondern auch Sehenswürdigkeiten und radlerfreundliche Unterkünfte aufgeführt sind. Die Karten haben sich als sehr hilfreich erwiesen, aber auch die neueste Ausgabe hat Abweichungen zur aktuell ausgeschilderten Strecke. Vor Reiseantritt haben wir die Unterkünfte bis Havelberg gebucht, da die Etappen auf Grund der wenigen größeren Orte am Elberadweg vorgegeben sind. Auch im späteren Streckenverlauf sollte man sich nicht bis zum Ende der Etappe Zeit lassen, sondern rechtzeitig telefonisch reservieren, da insbesondere in den kleineren Orten die Unterkünfte begrenzt sind. Auf den ersten Etappen ist die Strecke touristisch nicht gut
erschlossen. Es sind keine Schutzhütten oder Sitzgruppen am Radweg aufgestellt, die man für eine Rast nutzen könnte. Es mangelt auch an Einkaufsmöglichkeiten in den Orten entlang der Strecke, so das es sich empfiehlt ausreichend Getränke und Proviant mitzunehmen.
Da man in den Hotels und Pensionen viele Radfahrer trifft, lohnt es sich ins Gespräch zu kommen und Informationen über Verlauf und Befahrbarkeit der Strecke auszutauschen. Die Touristikformationen der größeren Orte waren damit überfordert, zu lobende Ausnahme ist Havelberg.
Obwohl sich der gesamte Streckenverlauf auf Radwegen oder auf nur schwach befahrenen Straßen befindet, ist trotzdem ständige Konzentration gefordert, da sich zum Teil, auch hinter Kurven oder an unübersichtlichen Stellen, Poller oder Steine auf dem Weg befinden, die das Befahren der Wege durch Autos verhindern sollen. Diese stellen aber auch eine große Gefahr für Radfahrer dar. Also „Augen auf“ und Abstand zum Vordermann halten.

Europas Counter Nr1
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